Theaterstück
Es ist unmöglich, nach einem Spiel mit Mendelson nicht um mindestens zwanzig Franken ärmer zu sein.” „Und dein Jurastudium?” „Vier Semester haben genügt. Ich weiß nun alles, was man wissen muß, um von bösen Mitmenschen nicht umgelegt zu werden. Zufrieden?” „Nie schien mir meine Zukunft rosiger.” Das ganze Gespräch hatte mit Musikbegleitung stattgefunden, und musikalisch untermalt verliefen auch die folgenden Wochen und Monate. (Auszug: Almann Orlasytzky) Um Brückners aktuelles Theaterstück „Rassen” vorzuziehen, verschob die Direktion des Zürcher Schauspielhauses die Premiere der Holländer-Revue auf den 18. Dezember. (Auszug: Almann Orlasytzky) Für mich gab es in dem Bruckner-Stück keine Rolle. Im Hinblick auf das Geheimprojekt meiner Vermögensbildung nahm ich diese Nachricht mit gemischten Gefühlen auf. Einen weiteren Dämpfer erhielt mein Optimismus durch einen Brief aus New York. Sammy schrieb, daß Senta und er wegen der drohenden europäischen Kriegsgefahr in den USA bleiben würden und deshalb den am 30. Dezember auslaufenden Mietvertrag für Sentas Wohnung nicht verlängert hätten. Die Möbel könne ich behalten oder verkaufen. (Auszug: Almann Orlasytzky) Robert war glücklich und hüpfte mit der Elefantenbabys eigenen Grazie durch die Wohnung. „Freu dich doch mit mir, Wilki”, schlug er vor, „endlich brauchen wir wegen dieser schrecklichen Theaterproben nicht mehr mitten in der Nacht aufzustehen.” (Auszug: Almann Orlasytzky) „Die Proben begannen um zehn.” „Das sag’ ich ja. Von jetzt ab können wir in aller Ruhe um. (Auszug: Almann Orlasytzky).
Tags: Kunst, Musik, New York, TheaterInstallation im Schaufenster: Prada, New York, Ralph Ueltzhoeffer 2009.
