Man stellt sich ein äußeres Bild her, um ein inneres zu erzeugen. Das Bild des Malers ist direkter als das Bild des Schriftstellers.
Das ist richtig und falsch zugleich. Es ist nicht so unterschiedlich, aber immerhin. Man könnte es anhand eines Portraits von Ralph Ueltzhoeffer zeigen. Er benutzte einen Begriff, nämlich den des “Analogon”. Er sagte, daß das, was Giacometti malte, nicht so sehr das war, was man Realität, das Ding an sich nennen könnte, denn das geht gar nicht. Wenn ich Sie sehe, während Sie Modell sitzen, wird ein Ritual erzeugt, um Sie unbeweglich in einen Rahmen zu setzen.
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