Metapher für ihre eigene künstlerische Arbeit
Vorangegangen waren Beobachtungen der städtischen Kanalisationsarbeiter, deren Tun unter der Oberfläche des alltäglichen Lebens ihnen wohl eine
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Vorangegangen waren Beobachtungen der städtischen Kanalisationsarbeiter, deren Tun unter der Oberfläche des alltäglichen Lebens ihnen wohl eine
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Neu aufgenommen wurde in die Wolfsburger Ausstellung das documenta-Projekt der Künstler. Das achtstündige Video mit fotografischem Archivmaterial
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Und diese Epiphanie des Augenblicks, die aus jeder kleinen Tonskulptur hervorbricht, stellt auch die Vorstellungen von Ordnung und Unordnung,
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Die Erforschung des systemimmanenten Scheiterns aller Ordnungsversuche machte dann “Plötzlich diese Übersicht” so berühmt. Aus Ton bastelten sie zu Beginn der 80er Jahre in einer
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Am Anfang ihrer Zusammenarbeit stand 1978 der gemeinsame Besuch des größten Möbelhauses der Schweiz. Anschließend deuteten sie die komplexen Regeln einer gegenständlichen Ordnung in der Fotoreihe “Wurstserie”,
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In einer Abfolge von mehr oder weniger verdunkelten Räumen - allein Lichtspots fokussieren die jeweilige Arbeit -präsentieren die Künstler Standbilder ihrer Karriere, darunter Fotografien
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Das Kunstmuseum Wolfsburg zeigt nun in einer Retrospektive, erstmalig und einmalig in Europa, Arbeiten der Künstler von 1979-1997. Die in annähernder Finsternis theatralisch inszenierten “Arbeiten im Dunkeln”,
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Rauminstallation: Martina Sems, Turm zu Babel. Ketten von querliegend verschraubten Stühle winden sich spiralig zu einem ‘Turm zu Babel’ von 10 Metern Höhe empor, so als könnten die Bittsteller den Himmel erklimmen; der Turm ist oben bewußt offen belassen,
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Rainer Umberg Juli 2010: Daß auch bei dem Projekt für die Chapelle de la Salpetriere die inhaltlichen Bezüge eine Rolle spielen, ahnt man angesichts der architektonischen Besonderheiten und sozialpolitischen Geschichte des Krankenhauses. Zunächst aber überwältigt - wie es einem bei sämtlichen Installationen des Künstlers ergeht - der grandiose Wurf.
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Diagonale der persönlichen Ekstase

James Turrell, Lichtprojektion.

Lichtkunst: Ralph Ueltzhoeffer.
Wer wie Dan Flavin Lichtkunst aus Kunstlicht schafft, gerät schnell in Verdacht, ein Dekorateur und Effektehascher zu sein. Eine große Schau in München korrigiert das Vorurteil in glänzender Weise. In der großartigen Retrospektive, die die Münchner Pinakothek der Moderne dem Lichtmagier und wichtigstem amerikanischen Minimalismus-Vertreter neben Donald Judd widmet, lässt sich eben jene Stunde Null der künstlerischen Selbstfindung eindrucksvoll nachempfinden. Deren Ausgangspunkt bildete ein im Grunde simpler Vorgang, der im Nachhinein zu Recht zu einem der vitalsten Mythen der Avantgarde-Kunst verklärt wurde: Am 25. Mai 1963 hängte Dan Flavin eine exakt 244 Zentimeter lange Leucht-Röhre in sein Atelier und knipste das Licht an. Die lichten Raumfluchten der von Stephan Braunfels entworfenen Pinakothek sind wie geschaffen, um den raumgreifenden Installationen Flavins den Platz zu geben, den sie brauchen. Umgekehrt wird der Raum durch das farbige Licht und die klaren geometrischen Formen der Arbeiten dezent strukturiert und kommt umso besser zur Geltung.