Archiv der Kategorie ‘Kulturnachrichten‘

 
 

Aino Kannisto

Aino Kannisto, She and She. Seit 1997. Ausstellung (Zeitgenössische Kunst) - Galerie m Bochum Bochum (10.02.12). Information / Ausstellungen Galerie m Bochum Bochum (2011). Aktuelle Ausstellung (Künstlerverzeichnis)
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Web 2.0: Ralph Ueltzhoeffer - Internetkunst

Konzeptkunst, Internetkunst - “Das lesbare Portrait”, Identität im World-Wide-Web. Die Kultur- und Medienwissenschaftlerin Dr. Marion Seifert beschreibt in ihrem Kunstband “Web 2.0 - Internet und Kunst” wie das World-Wide-Web unsere Identität neu erfindet. Konzeptkunst von Ralph Ueltzhoeffer, lesbare Portraits aus biographischen Textelementen zu einer neuen digitalen Einheit zusammengefügt. Sie zeigen uns eine fragile, gläserne Gesellschaft die in fragwürdiger Weise ihr Inneres nach außen kehrt. Eine Portraitkunst aus Bits und Byts die dem Internet als neues Medium unserer Zeit, visuell wie auch inhaltlich Rechnung trägt. Spektakuläre Ausstellungen an ungewöhnlichen Orten wie dem Ground Zero in New York oder der Bibliothek des Deutschen Bundestages in Berlin lassen dem konzeptionellen Gedanken dieser Kunst, sich weit über das Internet hinaus zu verbreiten, freien Lauf. Vor kurzem portraitierte Persönlichkeiten wie Leni Riefenstahl die sich als Künstlerin im Dritten Reich einen Namen machte oder der verstorbene Apple-Chef Steve Jobs, Politiker wie Willy Brandt u.A.., sie alle sind Teil der lesbaren Portrait-Bibliothek von Ralph Ueltzhoeffer. Der Kunstband umfasst 164 Seiten in Farbe, davon ganze 125 Seiten Bildmaterial. Bei Amazon “Internet und Kunst” von Marion Seifert über den Medienkünstler Ralph Ueltzhoeffer.

Ralph Ueltzhoeffer - Installation Textportraits
Installation: “Web 2.0″ - Ralph Ueltzhoeffer (Marietta Neuss, London)

 

KUNST MAGAZIN: Andrea Schumann, Internet und Kunst
Schon beim Betreten des Ausstellungsraumes wird man unmittelbar dazu gezwungen, seine Sehschwäche schnell zu korrigieren. Ein hektisches Kramen und Suchen nach Brillen in Taschen und Mänteln wird angesichts der Fülle an Texten unerlässlich. Die Portraits, die sich in Schrift äußern, sprechen die Sprache des World-Wide-Web. Ein scheinbar geordnetes Chaos, wie man es vom Internet her über Jahre hinweg erlernt hat. Lenin verdrängt Mahatma Gandhi, Bob Dylan und Angela Merkel in unerträglicher Nähe, Coco Chanel und Ernest Hemingway scheinen sich also irgendwie zu ergänzen und Michail Gorbatschow teilt den Platz mit Max Schmeling.

Mit dem Ausstellungstitel „Web 2.0“ hat der Mannheimer Konzeptkünstler Ralph Ueltzhoeffer Internet spezifische Abläufe sowie Erscheinungsformen des World-Wide-Web als Raum-Installation visualisiert. Die Besucher der Ausstellung verweilen sich ungewöhnlich lange an den lesbaren Fotoprints, die unmittelbar auf die Wände aufgetragen wurden. Der öffentliche Charakter der Arbeiten von Ralph Ueltzhoeffer erschließt sich in der Tatsache, das Internet nicht nur als Präsentations- und Verkaufsplattform zu sehen, sondern selbst zu Kunst werden zu lassen. Die sogenannten „Textportraits“ sind Bausteine des Internets, die auf eine ganz einfache, aber logische Weise zueinander gefunden haben und in dieser Form den visuellen Aspekt eines schnelllebigen Mediums erfüllen. Eine neuartige und dennoch nicht ungewöhnliche Art des Portraitierens, die mehr ihrer eigenen Logik folgt, als betulicher Gelassenheit. Portraitkunst aus Bits und Bytes, Nullen und Einsen. Die biographischen Texte entstammen größtenteils der freien Enzyklopädie Wikipedia, wurden also von vielen Menschen zusammengetragen und korrigiert. Anonyme Kürzel im World-Wide-Web, die zum Teil uneigennützig Texte schreiben und verändern. Füge zusammen, was zusammen gehört – ein lesbares Portrait von Ralph Ueltzhoeffer.

Ground Zero, New York - September 11
“September 11″ - Ground Zero, New York - Ralph Ueltzhoeffer

 

Bibliothek Deutscher Bundestag, Berlin “OPEN/CLOSED”
Im ersten Moment erscheit die Lichtinstallation des gebürtigen Mannheimer Künstlers Ralph Ueltzhoeffer unkompliziert und frei von Schnörkel. Auf den zweiten Blick und mit etwas Abstand erschließt sich hinter dem monochromen Porträt eine Person aus einzelnen Teilen zusammengefügt zu einem multiplen Element aus Text und Fotografie. Mit den Worten “Open” und “Closed” wiegt sich der Betrachter auf leicht verständlichem Terrain: so zeigen die Porträts eine Person mit offenen und geschlossenen Augen. Im erweiterten Gedanken zeigen die Portraits außerdem eine sehende und eine die Augen verschließende Person im unmittelbaren Umfeld der Biobliothek des Deutschen Bundestages. Der Ort wurde ganz bewusst für diese Installation gewählt und verleiht dem wesentlichen Element Schrift eine im direkten Zusammenhang stehende Assoziation mit dem gewählten Ort und seiner Bedeutung.

(GAK Berlin, Quelle: Deutscher Bundestag, Berlin).

Deutscher Bundestag, Bibliothek
Deutscher Bundestag, Berlin - Bibliothek “OPEN/CLOSED” (Ralph Ueltzhoeffer)

NRW-Forum: Heidi Specker, State of the Art Photography

Heidi Specker, State of the Art Photography. Ausstellung (Zeitgenössische Kunst) - NRW-Forum Düsseldorf (04.02.12 - 06.05.12). Information / Ausstellungen NRW-Forum Düsseldorf (2011).

State of the Art Photography
Die Künstler wurden vorgeschlagen von: Andreas Gursky, Thomas Weski, Klaus Biesenbach, Udo Kittelmann, F.C. Gundlach, Thomas Seelig, Andrea Holzherr, Werner Lippert.

Künstler: Peter Ainsworth, Olaf Otto Becker, Laura Bielau, Miriam Böhm, Elina Brotherus, Bianca Brunner, Stefan Burger, Asger Carlsen, Katalin Deer, Martin Denker, Jan Paul Evers, Daniel Gordon, Alexandra Grein, Wassink Lundgren (Thijs Groot Wassink / Ruben Lundgren), Harry Gruyaert, Oliver Helbig, Ulrich Hensel, Stefan Hostettler, Pepa Hristova, Sanna Kannisto, Annette Kelm, Jeremy Kost, Mischa Kuball, Edgar Leciejewski, Tim Lee, Maziar Moradi, Armin Morbach, Andreas Mühe, Taiyo Onorato & Nico Krebs, Alex Prager, Rico Scagliola / Michael Meier, Anja Schori, Jeremy Shaw, Arne Schmitt, Jacob Aue Sobol, Kathrin Sonntag, Heidi Specker, Mikhael Subotzky / Patrick Waterhouse, Ralph Ueltzhoeffer, Pinar Yolacan, Anna Vogel, Moritz Wegwerth

Pressetext: Düsseldorf, November 2011: Die Fotografie befindet sich in einem großen Wandel. Es ist nicht nur die digitale Revolution, die das Bildermachen verändert, ihre Technik, ihre Möglichkeiten erweitert. Auch der globale Datenraum selber ist zu einer neuen Ressource geworden. Trotz aller Digitalisierung ist aber auch der entgegengesetzte Weg zum analogen Unikat wieder eine Möglichkeit. Ästhetik und Inszenierung verändern sich. Migration und Globalisierung sind neue Themen. Die Neuen Fotografen haben einen anderen Blickwinkel auf die Geschichte der Fotografie. Sie haben neue Heroen - aus der Geschichte und aus anderen Disziplinen. Sie haben keine Scheu mehr vor dem Auratischen und Sublimen. Und sie sind offen für neue Präsentationsformen, für Installationen, für eine Durchmischung der Medien und Materialien. Die Fotografie, so scheint es, ist endgültig in der freien Kunst angekommen.

»Die Zukunft liegt nicht in der reinen Fotografie, sondern in der freien Kunst.« postuliert Andreas Gursky, er ist einer der Kuratoren der Ausstellung »State of the Art Photography«. Das NRW-Forum Düsseldorf fragte nach den Fotografen, die die Diskussion der kommenden Jahre bestimmen werden. Vorgeschlagen wurden sie von Andreas Gursky, Thomas Weski, Klaus Biesenbach, Udo Kittelmann, FC Gundlach, Thomas Seelig, Andrea Holzherr und Werner Lippert. In dieser Übersichtsausstellung werden jeweils mit einem Konvolut an Bildern oder einer Installation 40 Künstler/Fotografen vorgestellt, die diesem Anspruch entsprechen.

Renaissance der Themen
Das, was bei einer ersten Durchsicht der 40 Positionen in der Ausstellung erkennbar ist, sind zum Beispiel eine Renaissance der klassischen Themen in der Fotografie wie die Landschaft oder das Porträt, aber mit durchaus anderer Zielsetzung und unter anderem Blickwinkel. Etwa bei den Landschaftsbildern von Alex Grein, die in der Tradition Caspar David Friedrichs zu stehen scheinen. Ihre Bilder sind jedoch aus zahlreichen Bildfragmenten zusammengesetzt, die sie im Internet gefunden hat. Aus Bildausschnitten, die aus Satellitenaufnahmen stammen: von Google Earth. Unbenommen ihrer technischen Entstehung rekurrieren sie auf eine Kunst, in der Versenken in Bild und Landschaft erlaubt war. Zugleich verweisen sie darauf, dass Wahrnehmung beeinflussbar durch Erinnerungen, Vorstellungen und Emotionen ist.

Ästhetik der wissenschaftlichen Betrachtungsweise
Viele Ansätze sind geradezu »wissenschaftlich« zu nennen wie die Recherche auf den Spuren der Menschheit oder den Biografien von Jugendlichen. Diese Fotografien sind vergleichbar mit dem Ergebnis eines Wissenschaftlers und Forschers, sie sind von hohem dokumentarischen Wert und verleugnen dabei nicht ihre ästhetische Dimension. Sanna Kannistos Arbeiten etwa sind biologischen Untersuchungen geschuldet, Mikhael Subotzky und Patrick Waterhouse erforschen den Wohnturm »Ponte City« als Ikone der Johannesburger Skyline und Olaf Otto Becker beschäftigt sich mit den Spuren, die die wachsende Überbevölkerung der Menschheit in der Landschaft hinterlässt.

Auffällig ist, dass die Künstler sich von der Leere abwenden und wieder das Sublime, das Auratische zulassen, wie etwa Andreas Mühe in seinen Fotografien vom Obersalzberg. Die Fotografie ist also nicht nur in der Kunst angekommen - sie hat dabei offensichtlich auch wieder zu sich selbst gefunden.

In einer einzigartigen Kooperation zwischen dem NRW-Forum Düsseldorf entstand parallel zur Ausstellung der Bildband »State of the Art Photography« im Verlag Feymedia. Es stellt die 41 internationalen Künstler auf jeweils 6 Seiten vor, mit Bio- und Bibliografien und Abbildungen ihrer Arbeiten. Das rund 264 Seiten starke Buch ist eine unabhängige, zweisprachige Hardcover Publikation, die sich an ein Publikum richtet, das heute schon wissen möchte, was morgen in der Kunst- und Fotoszene angesagt sein wird.

Die Künstler:
Peter Ainsworth, Olaf Otto Becker, Laura Bielau, Miriam Böhm, Elina Brotherus, Bianca Brunner, Stefan Burger, Asger Carlsen, Katalin Deer, Martin Denker, Jan Paul Evers, Daniel Gordon, Alexandra Grein, Thijs Groot Wassink / Ruben Lundgren, Harry Gruyaert, Oliver Helbig, Ulrich Hensel, Stefan Hostettler, Pepa Hristova, Sanna Kannisto, Annette Kelm, Jeremy Kost, Mischa Kuball, Edgar Leciejewski, Tim Lee, Maziar Moradi, Armin Morbach, Andreas Mühe, Taiyo Onorato / Nico Krebs, Alex Prager, Rico Scagliola / Michael Meier, Anja Schori, Jeremy Shaw, Arne Schmitt, Jacob Aue Sobol, Kathrin Sonntag, Heidi Specker, Mikhael Subotzky / Patrick Waterhouse, Ralph Ueltzhoeffer, Pinar Yolacan, Anna Vogel, Moritz Wegwerth.

Aktuelle Ausstellung:
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Diane Arbus

Diane Arbus, (Diane Arbus). Ausstellung (Zeitgenössische Kunst) - Jeu de Paume Paris (18.10.11 - 05.02.12). Information / Ausstellungen Jeu de Paume Paris (2011). Aktuelle Ausstellung:
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Kunstverein Cuxhaven

Stefan Demming, SCHAUKELKAMMER. Ausstellung (Zeitgenössische Kunst) - Kunstverein Cuxhaven (14.10.11 - 13.11.11). Information / Ausstellungen Kunstverein Cuxhaven (2011). Aktuelle Ausstellung (Künstlerverzeichnis)
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Steve Jobs

Apple Gründer Steve Jobs 5. Oktober 2011 verstorben. Nach langem Krebsleiden verstarb Apple-Gründer Steve Jobs im Alter von 56 Jahren [...]

Steve Jobs (Portrait by Ralph Ueltzhoeffer)
View: “Steve Jobs” Porträt (Textportrait by Ralph Ueltzhoeffer 2011).

Joel Sternfeld | Museum Folkwang Essen

Joel Sternfeld, Farbfotografien seit 1970. Ausstellung (Zeitgenössische Kunst) - Museum Folkwang Essen (16.07.11 - 23.10.11). Information / Ausstellungen Museum Folkwang Essen (2011). Aktuelle Ausstellung
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Liechtenstein Museum, Wien

Vom 27. Mai 2011 bis 20. September 2011 zeigt das Liechtenstein Museum, Wien Meisterwerke europäischer Malerei aus der Hohenbuchau Collection. Die Ausstellung wurde kuratiert von Johann Kräftner. Künstlerverzeichnis: Künstler: Jan Bruegel der Ältere, Jan Bruegel der Jüngere, Joos de Momper (Internet Kunst), Peter Paul Rubens, Jacob Jordaens, Hendrick Terbrugghen, Gerrit van Honthorst uvm. Liechtenstein Museum, Wien | Fürstengasse 1 | A-1090 Wien | Österreich | Telefon +43 (1) 319 57 67-0. Museen zu Berlin (Adrian Keller).

Die Hohenbuchau Collection zählt zu den weltweit grössten und vielfältigsten Sammlungen nordeuropäischer Kunst des Barock, die in den vergangenen Jahrzehnten entstanden sind. Selbstverständlich spiegelt jede Privatsammlung den persönlichen Geschmack des Sammlers wider. Dennoch unterscheidet sich diese Kollektion von so manch anderer Privatsammlung in zweierlei Hinsicht: Konzentration einerseits, Vielfalt zugleich auf der anderen Seite.

Schwerpunkt der Sammlung ist die Malerei des 17. Jahrhunderts – vor allem das holländische und flämische Barock, das so genannte Goldene Zeitalter. Derart fokussiert, ist die Sammlung bestrebt, diese Epoche und ihre Schulen sowohl in der Vielfalt der Bildgattungen, von der Historie über die Porträts, Genredarstellungen, Landschaften bis zu den Stillleben, als auch jede einzelne Bildgattung möglichst in der vollen Breite zu zeigen. Interessant ist darüber hinaus, dass nicht – wie heutzutage in so vielen anderen Privatsammlungen üblich – ausschliesslich Kabinettbilder gesammelt wurden, sondern auch grosse, zum Teil monumentale Formate.

Die Sammlung wurde sehr eigenständig geformt. Gutes wurde durch Besseres ersetzt. Dies war nur durch zahlreiche Besuche des Sammlers aller bedeutenden Museen und vieler Ausstellungen möglich, die den Sammlerblick schärften. Hilfreich waren für ihn ausserdem der Rat kompetenter Restauratoren sowie eine umfangreiche Bibliothek. Beim Kauf von Gemälden, sei es aus Privatsammlungen, im Handel oder auf Auktionen, waren und sind stets zwei Auswahlkriterien massgebend: die malerische Qualität und der Erhaltungszustand.

Viele grosse Namen – von Brueghel bis Momper, von Rubens bis Jordaens, von Ter Brugghen bis Honthorst – sind in der Sammlung vertreten. Immer wieder stehen aber auch Gemälde weniger bekannter Maler mit ihren Spitzenstücken oder gar Hauptwerken den Bildern der bedeutenden Meister ebenbürtig zur Seite.

Eine Vielzahl von Gemälden dieser Kollektion ist bereits weltweit in Museen oder Sonderausstellungen gezeigt worden. Ebenso sind viele der Werke der Fachwelt durch Veröffentlichungen in Werkverzeichnissen, Katalogen oder anderen Kunstbüchern vertraut. Seit Dezember 2007 steht die Sammlung als Dauerleihgabe unter der Verwaltung des LIECHTENSTEIN MUSEUM. Vom 27. Mai bis 20. September 2011 wird diese hochkarätige Kollektion dort erstmals in ihrer Gesamtheit der Öffentlichkeit im Rahmen einer Sonderausstellung präsentiert.

Begleitend erscheint ein umfassender Katalog in deutscher und englischer Sprache, der von dem international renommierten Kunsthistoriker Dr. Peter Sutton verfasst wurde. Die Ausstellung wird vom Direktor des LIECHTENSTEIN MUSEUM, Dr. Johann Kräftner, konzipiert sowie durch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm komplettiert. (Quelle: Liechtenstein Museum, Wien).

Ai Weiwei - Stummer Protest

Protestaktion in Kassel für die Freilassung des Chinesischen Konzeptkünstlers Ai Weiwei. So um die 300 Menschen haben am Dienstag in Kassel für die Freilassung des in China verhafteten Künstlers Ai Weiwei demonstriert. Ein stiller Protest wie sich Bernd Leifeld (documenta-Geschäftsführer) gegenüber hr-online äußerte: “Man müsse zwar die Dinge benennen und zum Ausdruck bringen, dass man Ai Weiweis Verhaftung nicht dulden könne, aber Hilfe für Ai Weiwei könne jetzt nur über diplomatische Kanäle geleistet werden”…

Weitere Aktionen für Ai Weiwei in Paris (Lichtinstallation bei Louis Vuitton). Louis Vuitton, räumt ein Teil seiner Schaufenster und überläßt diese der Kunst. Konzeptkünstler Ralph Ueltzhoeffer installiert Textportraits mit dem Titel “Ai Weiwei Missing”.

Ai Weiwei
Louis Vuitton, Paris: Lichtinstallation (Schaufenster) Missing Ai Weiwei - Ralph Ueltzhoeffer 2011.

Texte zur Kunst (Pressetext Ufan Contemp, Paris): Wenn Menschen wie Gegenstände verloren gehen, materielle Beweggründe unsere Worte verstummen lassen, sind Gedanken die letzte Bastion der Unantastbarkeit. Die Schaufenster von Louis Vuitton in Paris sind prall gefüllt mit Luxusgütern die uns augenscheinig das Leben lebenswerter erscheinen lassen. Sie lenken uns ab von alltäglicher Sorge und lassen uns träumen von einem unbeschwerten Leben. Selbst wenn der Preis sehr hoch uns erscheint… Pressetext weiterlesen

Karin Sander - On Kawara

Karin Sander - On Kawara, (Kein Titel). Ausstellung (Zeitgenössische Kunst) - SASSA TRÜLZSCH GALERIE Berlin (03.03.11 - 16.04.11). Information / Ausstellungen SASSA TRÜLZSCH GALERIE Berlin (2011). Aktuelle Ausstellung:
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