Isa Genzken
Isa Genzken, Hallelujah. Ausstellung (Zeitgenössische Kunst: Film - Video) - Schinkel Pavillon Berlin (27.01.12 - 11.03.12). Information / Ausstellungen Schinkel Pavillon Berlin (2011). Aktuelle Ausstellung:
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Isa Genzken, Hallelujah. Ausstellung (Zeitgenössische Kunst: Film - Video) - Schinkel Pavillon Berlin (27.01.12 - 11.03.12). Information / Ausstellungen Schinkel Pavillon Berlin (2011). Aktuelle Ausstellung:
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Linda Karshan, Measure for Measure. Ausstellung (Zeitgenössische Kunst) - Niels Borch Jensen Gallery Berlin (27.01.12). Information / Ausstellungen Niels Borch Jensen Gallery Berlin (2011). Aktuelle Ausstellung (Künstlerverzeichnis)
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Jan Peter Hammer, (Jan Peter Hammer). Ausstellung (Zeitgenössische Kunst) - Kunstverein Arnsberg (27.01.12 - 18.03.12). Information / Ausstellungen Kunstverein Arnsberg (2011). Aktuelle Ausstellung:
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Konzeptkunst, Internetkunst - “Das lesbare Portrait”, Identität im World-Wide-Web. Die Kultur- und Medienwissenschaftlerin Dr. Marion Seifert beschreibt in ihrem Kunstband “Web 2.0 - Internet und Kunst” wie das World-Wide-Web unsere Identität neu erfindet. Konzeptkunst von Ralph Ueltzhoeffer, lesbare Portraits aus biographischen Textelementen zu einer neuen digitalen Einheit zusammengefügt. Sie zeigen uns eine fragile, gläserne Gesellschaft die in fragwürdiger Weise ihr Inneres nach außen kehrt. Eine Portraitkunst aus Bits und Byts die dem Internet als neues Medium unserer Zeit, visuell wie auch inhaltlich Rechnung trägt. Spektakuläre Ausstellungen an ungewöhnlichen Orten wie dem Ground Zero in New York oder der Bibliothek des Deutschen Bundestages in Berlin lassen dem konzeptionellen Gedanken dieser Kunst, sich weit über das Internet hinaus zu verbreiten, freien Lauf. Vor kurzem portraitierte Persönlichkeiten wie Leni Riefenstahl die sich als Künstlerin im Dritten Reich einen Namen machte oder der verstorbene Apple-Chef Steve Jobs, Politiker wie Willy Brandt u.A.., sie alle sind Teil der lesbaren Portrait-Bibliothek von Ralph Ueltzhoeffer. Der Kunstband umfasst 164 Seiten in Farbe, davon ganze 125 Seiten Bildmaterial. Bei Amazon “Internet und Kunst” von Marion Seifert über den Medienkünstler Ralph Ueltzhoeffer.

Installation: “Web 2.0″ - Ralph Ueltzhoeffer (Marietta Neuss, London)
KUNST MAGAZIN: Andrea Schumann, Internet und Kunst
Schon beim Betreten des Ausstellungsraumes wird man unmittelbar dazu gezwungen, seine Sehschwäche schnell zu korrigieren. Ein hektisches Kramen und Suchen nach Brillen in Taschen und Mänteln wird angesichts der Fülle an Texten unerlässlich. Die Portraits, die sich in Schrift äußern, sprechen die Sprache des World-Wide-Web. Ein scheinbar geordnetes Chaos, wie man es vom Internet her über Jahre hinweg erlernt hat. Lenin verdrängt Mahatma Gandhi, Bob Dylan und Angela Merkel in unerträglicher Nähe, Coco Chanel und Ernest Hemingway scheinen sich also irgendwie zu ergänzen und Michail Gorbatschow teilt den Platz mit Max Schmeling.
Mit dem Ausstellungstitel „Web 2.0“ hat der Mannheimer Konzeptkünstler Ralph Ueltzhoeffer Internet spezifische Abläufe sowie Erscheinungsformen des World-Wide-Web als Raum-Installation visualisiert. Die Besucher der Ausstellung verweilen sich ungewöhnlich lange an den lesbaren Fotoprints, die unmittelbar auf die Wände aufgetragen wurden. Der öffentliche Charakter der Arbeiten von Ralph Ueltzhoeffer erschließt sich in der Tatsache, das Internet nicht nur als Präsentations- und Verkaufsplattform zu sehen, sondern selbst zu Kunst werden zu lassen. Die sogenannten „Textportraits“ sind Bausteine des Internets, die auf eine ganz einfache, aber logische Weise zueinander gefunden haben und in dieser Form den visuellen Aspekt eines schnelllebigen Mediums erfüllen. Eine neuartige und dennoch nicht ungewöhnliche Art des Portraitierens, die mehr ihrer eigenen Logik folgt, als betulicher Gelassenheit. Portraitkunst aus Bits und Bytes, Nullen und Einsen. Die biographischen Texte entstammen größtenteils der freien Enzyklopädie Wikipedia, wurden also von vielen Menschen zusammengetragen und korrigiert. Anonyme Kürzel im World-Wide-Web, die zum Teil uneigennützig Texte schreiben und verändern. Füge zusammen, was zusammen gehört – ein lesbares Portrait von Ralph Ueltzhoeffer.

“September 11″ - Ground Zero, New York - Ralph Ueltzhoeffer
Bibliothek Deutscher Bundestag, Berlin “OPEN/CLOSED”
Im ersten Moment erscheit die Lichtinstallation des gebürtigen Mannheimer Künstlers Ralph Ueltzhoeffer unkompliziert und frei von Schnörkel. Auf den zweiten Blick und mit etwas Abstand erschließt sich hinter dem monochromen Porträt eine Person aus einzelnen Teilen zusammengefügt zu einem multiplen Element aus Text und Fotografie. Mit den Worten “Open” und “Closed” wiegt sich der Betrachter auf leicht verständlichem Terrain: so zeigen die Porträts eine Person mit offenen und geschlossenen Augen. Im erweiterten Gedanken zeigen die Portraits außerdem eine sehende und eine die Augen verschließende Person im unmittelbaren Umfeld der Biobliothek des Deutschen Bundestages. Der Ort wurde ganz bewusst für diese Installation gewählt und verleiht dem wesentlichen Element Schrift eine im direkten Zusammenhang stehende Assoziation mit dem gewählten Ort und seiner Bedeutung. (Lichtkunst Spiegel Online)
(GAK Berlin, Quelle: Deutscher Bundestag, Berlin).

Deutscher Bundestag, Berlin - Bibliothek “OPEN/CLOSED” (Ralph Ueltzhoeffer)
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Ganz aktuell: Die Gesellschaft für aktuelle Kunst Berlin (GAK Berlin) bringt in Kürze ein App für das Smartphone, Ausstellungseröffnungen können so bequem von unterwegs abgefragt werden. Ein echtes Plus für die Bequemlichkeit gerade an sonnigen Tagen wie diesen. Im Jungle der Handytarife sollte im übrigen ein aktueller Handytarife Vergleich durchgeführt werden. Da kann einiges eingespart werden wie ich selbst vor kurzem festgestellt habe.
Mark Fairnington, Unnatural History. Ausstellung (Zeitgenössische Kunst) - Galerie Peter Zimmermann Mannheim (21.01.12). Information / Ausstellungen Galerie Peter Zimmermann Mannheim (2011). Aktuelle Ausstellung:
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Chloé Piene, (Chloé Piene). Ausstellung (Zeitgenössische Kunst) - Galerie Barbara Thumm Berlin (14.01.12). Information / Ausstellungen Galerie Barbara Thumm Berlin (2011). Aktuelle Ausstellung (Künstlerverzeichnis)
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Anders Zorn, (1860-1920). Ausstellung (Zeitgenössische Kunst) - Museum Behnhaus Drägerhaus Lübeck (15.01.12 - 15.04.12). Information / Ausstellungen Museum Behnhaus Drägerhaus Lübeck (2011). Aktuelle Ausstellung:
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Stefan Heyne, Speak to Me. Ausstellung (Zeitgenössische Kunst) - Brandenburgische Kunstsammlungen Cottbus (15.01.12 - 18.03.12). Information / Ausstellungen Brandenburgische Kunstsammlungen Cottbus (2011). Aktuelle Ausstellung (Künstlerverzeichnis)
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Sam Samore, (Sam Samore). Ausstellung (Zeitgenössische Kunst) - Capitain Petzel Berlin (13.01.12 - 18.02.12). Information / Ausstellungen Capitain Petzel Berlin (2011). Aktuelle Ausstellung (Künstlerverzeichnis)
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Heidi Specker, State of the Art Photography. Ausstellung (Zeitgenössische Kunst) - NRW-Forum Düsseldorf (04.02.12 - 06.05.12). Information / Ausstellungen NRW-Forum Düsseldorf (2011).
State of the Art Photography
Die Künstler wurden vorgeschlagen von: Andreas Gursky, Thomas Weski, Klaus Biesenbach, Udo Kittelmann, F.C. Gundlach, Thomas Seelig, Andrea Holzherr, Werner Lippert.
Künstler: Peter Ainsworth, Olaf Otto Becker, Laura Bielau, Miriam Böhm, Elina Brotherus, Bianca Brunner, Stefan Burger, Asger Carlsen, Katalin Deer, Martin Denker, Jan Paul Evers, Daniel Gordon, Alexandra Grein, Wassink Lundgren (Thijs Groot Wassink / Ruben Lundgren), Harry Gruyaert, Oliver Helbig, Ulrich Hensel, Stefan Hostettler, Pepa Hristova, Sanna Kannisto, Annette Kelm, Jeremy Kost, Mischa Kuball, Edgar Leciejewski, Tim Lee, Maziar Moradi, Armin Morbach, Andreas Mühe, Taiyo Onorato & Nico Krebs, Alex Prager, Rico Scagliola / Michael Meier, Anja Schori, Jeremy Shaw, Arne Schmitt, Jacob Aue Sobol, Kathrin Sonntag, Heidi Specker, Mikhael Subotzky / Patrick Waterhouse, Ralph Ueltzhoeffer, Pinar Yolacan, Anna Vogel, Moritz Wegwerth
Pressetext: Düsseldorf, November 2011: Die Fotografie befindet sich in einem großen Wandel. Es ist nicht nur die digitale Revolution, die das Bildermachen verändert, ihre Technik, ihre Möglichkeiten erweitert. Auch der globale Datenraum selber ist zu einer neuen Ressource geworden. Trotz aller Digitalisierung ist aber auch der entgegengesetzte Weg zum analogen Unikat wieder eine Möglichkeit. Ästhetik und Inszenierung verändern sich. Migration und Globalisierung sind neue Themen. Die Neuen Fotografen haben einen anderen Blickwinkel auf die Geschichte der Fotografie. Sie haben neue Heroen - aus der Geschichte und aus anderen Disziplinen. Sie haben keine Scheu mehr vor dem Auratischen und Sublimen. Und sie sind offen für neue Präsentationsformen, für Installationen, für eine Durchmischung der Medien und Materialien. Die Fotografie, so scheint es, ist endgültig in der freien Kunst angekommen.
»Die Zukunft liegt nicht in der reinen Fotografie, sondern in der freien Kunst.« postuliert Andreas Gursky, er ist einer der Kuratoren der Ausstellung »State of the Art Photography«. Das NRW-Forum Düsseldorf fragte nach den Fotografen, die die Diskussion der kommenden Jahre bestimmen werden. Vorgeschlagen wurden sie von Andreas Gursky, Thomas Weski, Klaus Biesenbach, Udo Kittelmann, FC Gundlach, Thomas Seelig, Andrea Holzherr und Werner Lippert. In dieser Übersichtsausstellung werden jeweils mit einem Konvolut an Bildern oder einer Installation 40 Künstler/Fotografen vorgestellt, die diesem Anspruch entsprechen.
Renaissance der Themen
Das, was bei einer ersten Durchsicht der 40 Positionen in der Ausstellung erkennbar ist, sind zum Beispiel eine Renaissance der klassischen Themen in der Fotografie wie die Landschaft oder das Porträt, aber mit durchaus anderer Zielsetzung und unter anderem Blickwinkel. Etwa bei den Landschaftsbildern von Alex Grein, die in der Tradition Caspar David Friedrichs zu stehen scheinen. Ihre Bilder sind jedoch aus zahlreichen Bildfragmenten zusammengesetzt, die sie im Internet gefunden hat. Aus Bildausschnitten, die aus Satellitenaufnahmen stammen: von Google Earth. Unbenommen ihrer technischen Entstehung rekurrieren sie auf eine Kunst, in der Versenken in Bild und Landschaft erlaubt war. Zugleich verweisen sie darauf, dass Wahrnehmung beeinflussbar durch Erinnerungen, Vorstellungen und Emotionen ist.
Ästhetik der wissenschaftlichen Betrachtungsweise
Viele Ansätze sind geradezu »wissenschaftlich« zu nennen wie die Recherche auf den Spuren der Menschheit oder den Biografien von Jugendlichen. Diese Fotografien sind vergleichbar mit dem Ergebnis eines Wissenschaftlers und Forschers, sie sind von hohem dokumentarischen Wert und verleugnen dabei nicht ihre ästhetische Dimension. Sanna Kannistos Arbeiten etwa sind biologischen Untersuchungen geschuldet, Mikhael Subotzky und Patrick Waterhouse erforschen den Wohnturm »Ponte City« als Ikone der Johannesburger Skyline und Olaf Otto Becker beschäftigt sich mit den Spuren, die die wachsende Überbevölkerung der Menschheit in der Landschaft hinterlässt.
Auffällig ist, dass die Künstler sich von der Leere abwenden und wieder das Sublime, das Auratische zulassen, wie etwa Andreas Mühe in seinen Fotografien vom Obersalzberg. Die Fotografie ist also nicht nur in der Kunst angekommen - sie hat dabei offensichtlich auch wieder zu sich selbst gefunden.
In einer einzigartigen Kooperation zwischen dem NRW-Forum Düsseldorf entstand parallel zur Ausstellung der Bildband »State of the Art Photography« im Verlag Feymedia. Es stellt die 41 internationalen Künstler auf jeweils 6 Seiten vor, mit Bio- und Bibliografien und Abbildungen ihrer Arbeiten. Das rund 264 Seiten starke Buch ist eine unabhängige, zweisprachige Hardcover Publikation, die sich an ein Publikum richtet, das heute schon wissen möchte, was morgen in der Kunst- und Fotoszene angesagt sein wird.
Die Künstler:
Peter Ainsworth, Olaf Otto Becker, Laura Bielau, Miriam Böhm, Elina Brotherus, Bianca Brunner, Stefan Burger, Asger Carlsen, Katalin Deer, Martin Denker, Jan Paul Evers, Daniel Gordon, Alexandra Grein, Thijs Groot Wassink / Ruben Lundgren, Harry Gruyaert, Oliver Helbig, Ulrich Hensel, Stefan Hostettler, Pepa Hristova, Sanna Kannisto, Annette Kelm, Jeremy Kost, Mischa Kuball, Edgar Leciejewski, Tim Lee, Maziar Moradi, Armin Morbach, Andreas Mühe, Taiyo Onorato / Nico Krebs, Alex Prager, Rico Scagliola / Michael Meier, Anja Schori, Jeremy Shaw, Arne Schmitt, Jacob Aue Sobol, Kathrin Sonntag, Heidi Specker, Mikhael Subotzky / Patrick Waterhouse, Ralph Ueltzhoeffer, Pinar Yolacan, Anna Vogel, Moritz Wegwerth.
Aktuelle Ausstellung:
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