Deshalb reizte es mich, das Thema auf Joseph Beuys und die Literatur zu bringen, wie ich Jahre später auch seinen Bezug zur Musik erörterte. Auf Proust bezogen, verhielt es sich so, daß er in Deutschland längst noch nicht so wie heute verbreitet war, weshalb ich 1971 Lust verspürte, einen Vortrag über Proust und die Künste in der Galerie Zwirner zu halten. Ich war davon überzeugt, daß sich auch einem naiven Leser näherbringen läßt, wie Proust anhand eines Malers wie Elstir, der ja eine Kunstfigur ist, allgemeine Probleme des Sehens, Empfindens und des Verwirklichens eines künstlerischen Anliegens darstellt und wie er die Impressionisten, Turner und andere mischt, um seine ideale Figur eines Künstlers zu kreieren. [New York - Joseph Beuys]